Neotam (E 961)

Der Süßstoff Neotam wird aus Aspartam und 3,3-Dimethylbutyraldehyd synthetisiert

Synthetisch, Süßkraft 7.000-13.000

Die Süßkraft von Neotam ist ca. 7.000-13.000-mal stärker als die von Saccharose. Neotam zeigt in klinischen Studien keinen Einfluss auf Blutzucker- und Insulin-Plasmakonzentrationen und kann damit unter bestimmten Umständen und unter Berücksichtigung begrenzter Dosierungen auch für diätetische und Diabetiker-Nahrung verwendet werden.

Dieser Süßstoff ist in Australien und Neuseeland seit 2001 sowie in USA und Mexiko zugelassen. Seit 20. Januar 2010 ist Neotam auch in der EU zugelassen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat ein Gutachten abgegeben dass Neotam als Süßungsmittel und Geschmacksverstärker in Lebensmitteln unbedenklich ist. Als akzeptable tägliche Aufnahmemenge (ADI) legt die Behörde 0,2 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag fest. Neotam wird vielfältig zum Süßen von Speisen und Getränken verwendet.

Sehr gut geeignet ist es vor allem für

  • Erfrischungsgetränke mit und ohne Kohlensäure
  • Fruchtsaftgetränke
  • Puddings, Füllungen, Gelees
  • Desserts
  • Tafelsüßen (Tabletten und Streusüße)
  • Kaugummi
  • Obstkonserven
  • Tiefkühldesserts
  • Milchprodukte
  • Konfitüren, Marmeladen
  • Süßwaren